Im Herzen der Parklandschaft des Ammerlandes, direkt am Zwischenahner Meer, bietet Ihnen der 14 ha große „Park der Gärten" - das weiter entwickelte Gelände der ersten niedersächsischen Landesgartenschau (2002) - einen faszinierenden Einblick in die Gartenkultur.
Sei es, dass Sie sich erholen wollen, einen Ausflug planen oder nach Anregungen für Ihren eigenen Garten suchen. Hier, wo der Garten zu Hause ist, erwartet Sie in über 90 eigenständigen Bereichen wie Themengärten, Pflanzensortimenten und vielen weiteren Beiträgen, Gartenlust pur. Fast 50.000 Frühlings- und Sommerblumen zieren das „Blumenband". Als bunter Teppich bringen diese farbenfrohen Beete die unterschiedlichen Parkbereiche zu jeder Jahreszeit blühend mit einander in Einklang.
Genießen Sie die vielfältige Blütenpracht und entdecken Sie Ihren Lieblingsgarten oder vielleicht auch ein ganz neues Stück an sich selbst. In über 40 Themengarten findet der Gartenliebhaber Gartenkunst verschiedener Epochen, Kulturen und Stilrichtungen. Und jedes Jahr kommen neue faszinierende Gärten hinzu. So verändert der Park hin und wieder sein Gesicht und gewinnt gleichzeitig an Charakter. Zu den „festen Größen" des Parks gehören neben 30 bedeutsamen Pflanzensammlungen, wie z.B. der eindrucksvolle Rhododendronpark mit seinen Klanginseln, das einzigartige Taglilien-Rondell oder der Heidegarten ebenso wie die Blumenschauen im Glashaus. Informative Veranstaltungen rund um das Thema Garten und Natur sowie ein Unterhaltungsprogramm bieten alljährlich eine abwechslungsreiche Saison. So können Sie z.B. Ihr gärtnerisches Wissen bei der im Park ansässigen Niedersächsischen Gartenakademie erweitern oder an Führungen (nach Voranmeldung) teilnehmen. Die Bühne unter dem virtuos geschwungenen Zeltdach beherbergt darüber hinaus eine bunte Schar kleiner und großer Künstler. Insbesondere bei abendlichen Sonderveranstaltungen werden hier immer wieder kulturelle Akzente gesetzt. Auch die jüngeren Parkbesucher kommen nicht zu kurz, denn Spielflächen finden sich überall im Park.
Radrouten in der Nähe
Rhododendronroute

Den Grundstein für den Rhododendronanbau im Ammerland legte der
Gartenarchitekt Carl Ferdinand Bosse, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts
den Auftrag erhielt, den Schlossgarten in Rastede anzulegen: eine von
ihm im Jahr 1784 gepflanzte 280 m lange Hecke mit riesigen Alpenrosen
existiert hier heute noch. Bosse kannte die ursprünglich aus dem
Himalaja und Nordamerika stammenden Rhododendren aus englischen
Gartenanlagen. Mittlerweile haben Rhododendren im Ammerland eine zweite
Heimat, wo sie mit hohem gärtnerischen Können kontinuierlich kultiviert
und weitergezüchtet werden.
Unsere westliche Route a verbindet
die großen Schaugärten in Linswege, Gristede und Rostrup, deren Besuch
Sie in der Hauptblütezeit Anfang Mai bis Mitte Juni ein faszinierendes
Farbenspiel erleben lässt. Für Besuche der Parks sollten Sie daher
mehrere Stunden einplanen.
Über Besuchsmöglichkeiten einzelner
Betriebe geben die Tourist-Informationen Rastede, Westerstede und
Wiefelstede gerne Auskunft.
Ammerland Route

Auf der Ammerlandroute durch die Region der Parks und Gärten
Verträumte Moor, saftige Weiden, farbenprächtige Rhododendronparks und –gärten: die Ammerlandroute führt durch eine abwechslungsreiche und zugleich beruhigend wirkende Parklandschaft. Das Reizklima der nahen Nordsee in Verbindung mit modernen Sport-, Freizeit und Kureinrichtungen bieten im Ammerland ideale Erholungsmöglichkeiten. Entdecken Sie bei Ihrer Fahrradrundreise durch die Ammerlandgemeinden malerische Windmühlen, lassen Sie sich unterwegs den Mund wässrig machen mit herrlich duftendem Schinken in der ältesten Ammerländer Schinkenräucherei in Apen und genießen Sie das Flair der Rhododendrenstadt Westerstede.
Beschaulich geht´s vorbei an romantischen Kirchen, mehreren Museen und den typischen reetgedeckten Bauernhäusern auf uralten Kirchenwegen zum Schlosspark Rastede, einst Sommerresidenz der Oldenburger Herzöge. Unter knorrigen Eichenalleen führt die Route zur Perle des Ammerlandes – das Zwischenahner Meer – wo die Freunde des Wassersports ein ausgiebiger Segeltörn lockt.
Und Sie wären nicht im Ammerland gewesen, wenn Ihr Gaumen nicht mit leckeren Smoortaal und traditionellen Löffeltrunk im „Spieker“ im Freilichtmuseum Ammerländer Bauernhaus verwöhnt worden wäre.
Wer außerdem Stadtluft schnuppern möchte: die alte, aber quicklebendige Residenzstadt Oldenburg lädt mit ihrem vielfältigen Kultur- und Shoppingangeboten sowie den bauhistorischen Zeugen aus fünf Jahrhunderten bei jedem Wetter zum Verweilen ein.
Für Tagestouren im Ammerland bieten sich
Sternfahrten (z. B. in Richtung Wildeshauser Geest, Nordsee oder Weser), die
Wallheckenroute, die
Rhododendronroute, die
Wasserroute, die
Moorroute oder die
Mühlenroute an - Raderlebnisse in alle vier Himmelsrichtungen auf einem 720 km umfassenden Radverkehrsnetz erwarten Sie!
www.ammerland-touristik.de
www.ostfriesland.de